Spaghettikürbis mit leckerer Spinat - Kichererbsen - Füllung

Hallo Zusammen

Überall gibt es sie jetzt, Kürbisse. Und ich bin im Freundentaummel, denn ich liebe sie. Dank meines Blogs habe ich mich vor 2 Jahren, an das früher skeptisch betrachtete Gemüse, getraut. Zuerst nur an den altbekannten Hokkaido und Butternut, dann aber auch an etwas unbekanntere, aber immer bliebtere wie der Spaghettikürbis oder Pattisonkürbis, aber auch auch unbekannte wie der Delicata. Und auch dieses Jahr ist es meine Mission, einen mir unbekannten Kürbis zu kaufen und dann natürlich auch zu essen. Letztes Jahr haben wir einen Hof in der Nähe entdeckt, der viele verschiedene Kürbissorten verkauft hat. Und einen der leider etwas weiter weg ist, aber eben auch einige unbekannte Sorten vorstellt und verkauft. Auf einem Hof macht es mir auch viel mehr Spass einzukaufen, man kann den Bauern oder die Bauerin direkt Fragen wie der Kürbis am Besten zubereiten wird, ob er auch roh gegessen wird oder sich einfach Zeit lassen und die Kürbisse fotografieren.

Ich bin jedenfalls bereits eifrig im Kürbis - Fieber und habe schon mehrmals mein geliebtes Blitz – Kürbisrisotto nachgekocht. Kürzlich haben ich dann einen kleinen Spaghettikürbis entdeckt, und sofort kam mir die Idee in zu füllen. Wenn das Fruchtfleisch weich wird, lässt er sich nämlich wunderbar mit einem Löffel auskratzen. Beim Spaghettikürbis bleibt die Schale hart, und das Fruchtfleisch wird weich und zerfällt beim Auskratzen in dünne Fäden. Daher auch der Name, es erinnert an Spaghetti. Ich habe meinen mit Spinat, Kichererbsen und Dinkel – Bulgur in einer cremigen Mandelsauce gefüllt. Ich liebe diese Füllung, da sie dank dem Dinkel auch satt und die Mandelmussauce alles schon cremig macht. 

Gefüllter Spaghettikürbis

Anders wie man vielleicht vermutet, wird mein gefüllter Kürbis nicht im Backofen gebacken, sondern im Dampfgarer. Die Füllung ist ein One – Pot – Gericht, was immer praktisch ist. Die Zubereitung ist deswegen spielend leicht und viel schneller als wenn es im Backofen backen müsstet.

Gefüllter Spaghettikürbis


Gefüllter Spaghetiikürbis mit Spinat und Kichererbsen
  • 1 Spaghettikürbis
  • 1 Zwiebel, klein geschnitten
  • 200 gefrorener Spinat
  • 1 Tasse Kichererbsen
  • 1 EL Mandelmus
  • 200 g (Dinkel-) Bulgur
  • 2 Tassen Brühe
  • 1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Apfelessig
  • Pfeffer
  • Sojajoghurt
  1. Den vorsichtig halbieren, die Kerne entfernen und dann in einen Dampfeinsatz legen und ca. 15 Minuten, oder bis der Kürbis weich ist, dämpfen.
  2. Den (Dinkel-) Bulgur und die Zwiebelstückchen gemeinsam mit der Brühe in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren und köcheln lassen.
  3. Nach 10 Minuten die Kichererbsen und den Spinat dazugeben, so dass der Spinat langsam im Topf auftauen kann.
  4. Regelmäßig rühren damit nichts anbrennt. Sollte schon alles Wasser aufgezogen sein, etwas dazugeben.
  5. Die Gewürze und das Mandelmus dazugeben und verrühren. Die Füllung sollte jetzt cremig sein, aber nicht mehr flüssig. Ansonsten ohne Deckel ein paar weitere Minuten köcheln lassen.
  6. Nun den Kürbis mit der Füllung füllen und ein paar Kleckse Sojajoghurt darüber verteilen. Warm servieren.
Die Gewürze sind sehr schlicht gehalten, aber passt es bitte einfach für euren Geschmack an. Wer keinen Kreuzkümmel mag oder hat, lässt ihn einfach weg. 

Gefüllter Spaghettikürbis

 Kennt ihr Spaghettikürbis? Wie bereitet ihr ihn am liebsten zu?

Love, Krisi

Zwetschgen - Crumble | Eine gesündere Alternative...

Hallo Zusammen

Dank der Mutter meines Freundes bekommen wir jedes Jahr viele Zwetschgen geschenkt. Und ich liebe es. Daraus sind dieses Jahr ein paar Gläser Zwetschgenkompott entstanden, ein Zwetschgenkuchen und jetzt dieser Zwetschgen - Crumble

Zwetschgen Crumble

Und von allen Crumble die ich bisher gebacken haben, ist dieser wirklich einer der Besten. Ich weis gar nicht genau warum, aber hier stimmt alles. Er ist vollwertig (ohne das es jemand merken wird, immer ein plus;)), er ist süß - ohne zu süß zu sein, er ist unheimlich fruchtig und dank der Gewürze gibt er ein richtig wohlig warmes Gefühl. Ein Hit für gemütlich, verregnete Nachmittage oder als gesünderer Nachtisch. 
Die Crumble sind aus Haferflocken, Dinkelvollkornmehl und gemahlenen Mandeln. Deswegen sind sie nicht glutenfrei. Wenn sie aber glutenfrei werden sollen, lasst einfach das Dinkelvollkornmehl weg und ersetzt es mit weiteren gemahlenen Mandeln. Anstelle von Margarine verwende ich Kokosöl, das ist nicht raffiniert und palmöl frei. Anstelle von Zucker kommen bei mir Birkenzucker und Ahornsirup zusammen, ihr könnt aber auch Rohrohrzucker verwenden, immer noch eine gesündere Alternative zum normalen weißen Haushaltzucker. Aber auch hier, ich verteufele Haushaltzucker nicht, und bin der Meinung die Menge macht das Problem! Zu den Zwetschgen habe ich etwas Vanillepulver dazugeben und etwas Lebkuchengewürz. Ich liebe dieses Gewürz, ihr könnt es aber auch einfach durch Zimt ersetzen. 
Ich verwende in diesen Rezept übrigens normales Tassen/Kaffeebecher als Mengenangabe. 

Zwetschgen Crumble
Zwetschgen - Crumble

Crumbleteig
  • 1 Tasse Haferflocken, fein
  • 1/4 Tasse Dinkelvollkormehl
  • 1/4 Tasse gemahlene Mandeln
  • 1 Msp Vanillepulver
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 EL Ahornsirup
Zwetschgen:
  • 500 – 700 g Zwetschgen
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz oder Zimt
  • 1 EL Limettensaft, oder Zitronensaft
  • 1 EL Rotwein, oder 1 EL Wasser/Tee/Traubensaft
  • 1 EL Birkenzucker
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Mit allen Zutaten vermengen und in eine Auflaufform geben.
  3. Für den Crumble alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem brösligen Teig kneten. Er sollte feucht genug sein, das Crumble entstehen. Wenn der Teig zu trocken ist, gebt etwa etwas 1 EL Sirup oder Wasser dazu, was euch am liebsten ist.
  4. Den Curmbleteig über die Zwetschgen verteilen und für 40 Minuten im Backofen backen.
  5. Kurz auskühlen lassen und noch warm servieren.
Ich habe dazu Vanillesoße serviert, was wunderbar mit dem Crumble harmoniert, es würde aber auch eine Kugel Eis passen. Und natürlich kann er auch einfach so gegessen werden, ohne irgendetwas dazu;)

Zwetschgen Crumble
 
Hattet ihr dieses Jahr schon einen Zwetschgen - Crumble? Wenn nicht, dann ab in die Küche;)
Love, Krisi

Ein Tag Vegan: Ideen für ein Frühstück, Mittag- und Abendessen und ein Snack

Hallo Zusammen

Heute zeige ich euch wie einfach es ist sich einen Tag lang vegan zu ernähren. Ich weis, dass einige meine Leser bereits vegan sind, sich aber auch sehr viele nicht vegan ernähren, aber immer wieder gerne vegane und vegetarische Gerichte in ihren Alltag einbauen. Und besonders wenn man sich noch nicht viel mit der veganen Ernährung auseinander gesetzt hat, kann schon mal schnell die Frage aufkommen “Was kann ich jetzt überhaupt noch essen, außer Salat!?”. Und da gibt es seeehr viel. Falls ihr also schon immer mal einen veganen Tag einbauen wolltet, oder einfach allgemein an der veganen Ernährung interessiert seid, gebe ich euch heute ein Beispiel für einen veganen Tag. Zwei der Rezepte stammen bereits aus meinen Blog und habe ich nur leicht überarbeitet. Es sind alles Rezepte die ich selbst immer wieder nachkoche, in unter 30 Minuten zubereitet sind und ohne Ersatz- und Sojaprodukte auskommen. 


Ein Tag Vegan: Frühstück, Mittag- und Abendessen und ein Snack
(Alle Rezepte sind unter 30 Minuten und ohne Ersatzprodukte oder Soja)

Frühstück 


Blitz Porridge (1 Portion)

  • 70 g Haferflocken
  • 1 EL gemahlene Leinsamen
  • 1 TL Rosinen
  • 2 TL Sonnenblumenkerne, oder Nüsse/Kerne nach Wahl
  • 1 Apfel oder 1 Banane
  • Optional: 1/2 TL Zimt, 1 Msp Vanillepulver
  • Etwas Pflanzenmilch, z.B. Hafermilch

  1. Setzt etwas Wasser im Wasserkocher auf.
  2. Gebt die Haferflocken, Rosinen, Sonnenblumenkerne und Gewürze in die Müslischale und übergießt diese mit dem kochenden Wasser, bis alles gerade so bedeckt ist. Nun einen Teller für 2 – 3 Minuten auf die Schale stellen.
  3. In der Zwischenzeit den Apfel waschen und mit einer Küchenreibe fein raspeln. Wenn ihr die Banane verwendet in Scheiben schneiden, oder meiner Meinung nach noch lecker: Mit einer Gabel zu Mus zerquetschen.
  4. Den Teller von der Schale nehmen und den gerieben Apfel oder die Bananen unter den Brei rühren. 
  5. Zuletzt soviel Hafermilch dazugeben, dass die aufgesaugten Haferflocken zu einen lockeren Brei werden.
  6. Nach Belieben mit getrockneten Früchten oder Nüssen dekorieren und warm genießen.

Mittagessen:


  • 2 – 3 cm frischer Ingwer
  • 2 EL Erdnussmus
  • 2 EL Tamari – Sauce / Sojasoße
  • 1 TL Ahornsirup oder 1 - 2 TL Zucker nach Wahl
  • 2 – 4 EL Limettensaft
  • 2 - 4 EL Wasser
  • 2 Karotten
  • 1 kleiner Delicata- oder Hokkaido - Kürbis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Optional: 1 Handvoll Mungbohnensprossen
  • 200 g Reisnudeln oder Nudeln nach Wahl
  1. Die Reisnudeln mit reichlich kochenden Wasser übergießen und nach Angaben der Packung ziehen lassen. Bei mir waren es 12 Minuten. 
  2. Den Knoblauch die Zwiebel schälen und in kleine Stücke oder dünne Scheiben schneiden. 
  3. Den Delicata –, oder Hokkaido - Kürbis halbieren, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Karotten wenn nötig schälen und gemeinsam mit dem Knoblauch ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Sprossen abbrausen.
  4. Für die Soße den Ingwer schälen und mit einer Küchenreibe fein reiben oder schneiden. In einer kleinen Schüssel das Erdnussmus, Tamari, den Ahornsirup, Limettensaft und das Wasser verrühren und den gerieben Ingwer unterrühren.
  5. Knoblauch und Zwiebeln in einem Topf anbraten bis sie glasig werden. Den Kürbis und die Karotten dazugeben und für ca. 2 – 5 Minuten mitbraten, je nachdem wie weich ihr das Gemüse möchtet.
  6. Die Nudeln abgießen und zum Gemüse geben.
  7. Sofort die Soße darüber geben, die Sprossen unterheben und kurz, nur ca. 1 – 2 Minuten, köcheln bzw. eindicken lassen.
  8. Wer mag, zum Abschluss nochmals die Nudeln mit Limettensaft beträufeln und servieren.

Abendessen


  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 Dose Kidney Bohnen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Wasser (Menge der leeren Tomatendose)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 - 2 TL getrockneter Liebstöckel oder Rosmarin/Thymian
  • 2 TL getrockneter Chili
  • 1 EL Sojasoße (oder eine gute Prise Salz)
  • 1 EL Balsamico Essig
  • Dazu passt Vollkornreis
  1. Beginnt damit die Karotten zu raspeln und die Zwiebel und Knoblauch klein zu schneiden. Die drei Bohnensorten unter Wasser gründlich abspülen.
  2. Einen Topf erhitzen und darin die Zwiebel und den Knoblauch anbraten.
  3. Nun die Bohnen, Karotten, gehackten Tomaten, Tomatenmarkt´und alle Gewürze dazu geben, sowie die Sojasoße und den Essig. Die leere Tomatendose mit Wasser auffüllen und ebenfalls in den Topf geben. Gut umrühren und ca. 15 – 20 Minuten einköcheln lassen.
  4. Abschmecken und gemeinsam mit dem Vollkornreis servieren.

Snack:


Kokos – Gries Pudding mit Zwetschgen – Kompott (Für 2 - 3 Gläser)

  • 60 g Dinkel – Grieß (oder normaler Weizengrieß )
  • 200 ml Kokosmilch
  • 300 ml Pflanzenmilch, z.B. Kokos – Reis – Milch oder Hafermilch
  • 1 TL Zimt
  • Eine kleine Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 - 2 EL Ahornsirup oder Zucker nach Wahl
  • Ca. 10 Zwetschgen
  • 1 EL Zucker nach Wahl, ich verwende sehr gerne Xylit, Rohrohr- oder Kokosblütenzucker

  1. In einen Topf die Pflanzenmilch  mit der Kokosmilch erhitzen und den Grieß und die Gewürze mit einem Rührbesen einrühren. Zum Köcheln bringen und ca. 5 Minuten auf niedrigster Stufen ruhen lassen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  2. Den fertigen Gries in kalt ausgespülte Gläser füllen und etwas abkühlen lassen.
  3. Währenddessen die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Zwetschgen mit gemeinsam mit dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Auf niedrigster Stufe mit geschlossenen Deckel ca. 5 Minuten köcheln lassen! Zwischendurch überprüfen das nichts anbrennt und rühren.  Sobald die Zwetschgen nach ca. 5 Minuten zerfallen, mit einer Gabel ein paar zerquetschen, so dass ein Mus entsteht.
  4. Den Zwetschgenkompott nun in die Gläser über den Grieß füllen und nach Wunsch kalt oder warm genießen.

Das ist nur eine kleine Auswahl. Wenn ihr die Rezepte kocht, besonders das Abendrezept, empfehle ich euch die doppelte Menge zu kochen, dann habt ihr schon das Mittagessen für den nächsten Tag. Ich mache das immer so, perfekt für so faule Menschen wie mich. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. 

Wie findet ihr diese Idee, würde euch noch mehr solche Beispiele für einen ganzen Tag interessieren?

Love, Krisi

Zucchiniauflauf mit selbstgemachter Tomatensoße | Easy - Peasy und glutenfrei...

Hallo Zusammen

Ich habe euch ja bereits bei meinen Zucchinibrot erzählt, dass ich Zucchini liebe und sie mir nicht langweilig werden. Obwohl ich sie meistens einfach nur anbrate oder als Gemüse in meine Soße gebe, esse ich sie eigentlich am liebsten in Form eines Auflaufes. Da das aber etwas mehr Zeit braucht, bleibt es meistens beim Ersteren. Ansonsten mache ich genau diesen Zucchiniauflauf. Er ist sehr einfach zum Zubereiten und mit der selbstgemachten Tomatensoße ein echtes Highlight. Getoppt wird es mit einer feiner Mandelcreme, ein Muss für dieses Auflauf, quasi das Sahne Häubchen.

Ich habe gelbe und grüne Zucchini verwendet, einfach weil die bei uns im Garten wachsen, ihr könnt natürlich auch nur grüne verwenden. 

Zucchiniauflauf, low carb und vegan

Zucchiniauflauf mit selbstgemachter Tomatensoße, vegan und glutenfrei
  • 2 große oder 3 kleine Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Tomaten
  • 1 Saft einer Zitrone
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Thymian
  • 1 Handvoll frischen oder 1 TL getrockneter Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Mandelmus
  • 3 EL Wasser
  • 2 EL Hefeflocken
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Für die Marina die Tomaten, Zitronensaft, Apfelessig, die Hälfte des Basilikum und den Knoblauch pürieren. Thymian, Salz und Pfeffer dazugeben und zur Seite stellen.
  3. Die Zucchini mit eine Küchenmaschine in feine Scheiben hobeln, oder mit dem Messer dünne Scheiben schneiden. Das Gleiche mit der Zwiebel wiederholden.
  4. Den restlichen Basilikum in Streifen schneiden.
  5. Nun die Tomatensoße über die Zucchini und Zwiebel geben und verrühren, so dass alle Scheiben bedeckt sind.
  6. In eine Auflaufform geben.
  7. Die Mandelcreme zubereiten. Dafür Mandelmus, Hefeflocken und Wasser zu einer dickflüssigen Creme verrühren und nun über den Auflauf geben. Den restlichen Basilikum gleichmäßig in der Form verteilen.
  8. Für 45 Minuten backen und vor dem Servieren kurz etwas auskühlen lassen.
Natürlich könnt ihr auch noch anderes Gemüse in den Auflauf geben, wie z.B. Karotten, Tomatenscheiben, Kartoffelscheiben, oder auch Aubergine. 

Zucchiniauflauf, low carb und vegan

Wie bereitet ihr Zucchini eigentlich am liebsten zu? Vielleicht habt ihr mir ja noch tolle Tipps?=)

Love, Krisi

Herbstlicher Zwetschgenkuchen

Hallo Zusammen

Oh, sind das nochmal herrliche Sommertage. Schön warm, aber nicht mehr zu heiß. Was wahrscheinlich daran liegt das es morgen später und abends früher dunkel wird. So kühlt es in der Nacht mehr ab, dass ist herrlich. So könnte es von mir aus immer sein, für mich ein perfektes Wetter.

Aber vom Obst und Gemüse her, merkt man das der Herbst naht. Und das hat auch was schönes, den ich liebe das Gemüse und das Obst das der Herbst bringt, genauso wie jenes was uns der Sommer beschert. So können wir zwar Äpfel und Birnen rund um das Jahr kaufen, aber sie sind nie so frisch wie momentan. Und meine Lieblingsfrucht im Herbst, die Zwetschge, die gibt es wirklich nur im Herbst. Deswegen ist sie auch etwas besonderes und wird in dieser Jahreszeit gerne von mir eingekocht, frisch ins Müsli geschnippelt oder zu Kuchen verarbeitet. 

Veganer Zwetschgenkuchen, vollwertig

Und mein liebsten Zwetschgenkuchen - Rezept teile ich heute mit euch. Mir ist nämlich aufgefallen, dass es noch gar kein Rezept auf meinen Blog gibt. Und der Kuchen passt auch jetzt zum warmen Wetter, denn sind wir mal ehrlich, Kuchen geht immer und so langsam aber sich macht sich trotz der warmen Temperaturen eindeutig die Herbststimmung bemerkbar. Nur so ein bisschen, aber das reicht schon für dieses Kuchen. Denn er schmeckt ordentlich nach Herbst, was an den herrlichen Gewürzen liegt. 

Veganer Zwetschgenkuchen, vollwertig

Zwetschgenkuchen (Für eine kleine Springform)
  • 200 g Dinkelmehl (Ich habe 100 g Dinkelvollkorn- und 100 g helles Dinkelmehl verwendet)
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Sojajoghurt, ungesüßt
  • 1 No – Egg (Nach Packungsanleitung anrühren) oder 1 EL geschrotete Leinsamen +  6 EL Wasser (5 Minuten ziehen lassen)
  • 50 g Apfelmark, oder Apfelmus
  • 1/2 TL Vanillepulver, oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 g Birkenzucker (Xylit) oder Rohrohzucker
  • 140 ml Milch (Bei Vollkornmehl 1 – 2 EL mehr)
  • 2 EL geschmolzenes Kokosöl, oder Sonnenblumenöl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelke
  • 500 g Zwetschgen
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Zwetschgen waschen, entsteinen und trockenen lassen.
  3. In der Zwischenzeit alle Zutaten, außer die Zwetschgen, zu einem glatten Teig rühren. Der Teig ist klebrig, sollte aber nicht zu fest werden. Aber auch nicht flüssig! Ansonsten 1 – 2 EL mehr Milch dazu geben oder etwas mehr Milch.  
  4. Eine Springform ausfetten oder mit Backpapier belegen und den Teig in die Form geben.
  5. Die Zwetschgen darauf verteilen.
  6. Auf der mittleren Schiene für 55 – 60 Minuten backen. Mit Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist.
  7. Vor dem öffnen ca. 15 Minuten auskühlen lassen.
Der Kuchen schmeckt auch mit anderen Früchten, jetzt könnt ihr noch Pfirsiche oder Aprikosen verwenden, später Äpfel und Birnen. Zimt- und Nelkenpulver könnt ihr weglassen, dann wird der Kuchen nicht ganz so herbstlich, aber ich liebe ja diese Gewürze und esse sie auch nur zu gerne bei warmen Temperaturen;)

Veganer Zwetschgenkuchen, vollwertig

Habt ihr schon euren ersten Zwetschgenkuchen gebacken?

Love, Krisi

Zucchinibällchen mit Tomatensoße | vegan und glutenfrei

Hallo Zusammen

Dieses Jahr beschenkt uns unser Zucchinipflänzchen wirklich reich. Und das obwohl ich es nicht immer so gut behandelt habe. Ein paar Zucchini sind nämlich verkümmert, weil ich es unterschätzt habe wie viel Wasser sie wirklich brauchen. Aber dennoch wachsen die Neuen fleißig weiter und das freut mich sehr. So wie es aussieht werden wir noch drei weitere Zucchini ernten können, aber ich glaube dann ist es endgültig vorbei. 

Vor einer Weile habe ich mich an Zucchinibällchen gewagt und diese zum Glück direkt fotografiert, denn sie waren super lecker. Ich mache das übrigens immer wenn ich eine neues Rezept probieren. Erstmal wird das Essen für meinen Blog fotografiert, auch wenn ich das Rezept danach dann doch nicht veröffentliche. Mich würde es aber noch mehr aufregen, wenn es dann gelungen wäre und ich keine Bilder hätte. Aber wie gesagt, ich habe für diese Zucchinibällchen Bilder. Allerdings wäre es auch nicht zu schlimm wenn nicht, ich werde sie sowieso demnächst wieder nachkochen;)

Zucchinibällchen, vegan und glutenfrei
Das Rezept ist nach bekannter Excusemebut – Manier schnell und einfach zum Zubereiten. Die Zutatenliste hält sich in Grenzen und es gibt keine verrückten Zutaten und keine Ersatzprodukte. Andere würde sagen “clean”, oder “gesund”, und auch wenn sie das sind, finde ich anstrengend wie es bei so vielen Rezepten herausgeschrien wird. Und deswegen sage ich einfach: Die Zucchinibällchen sind “lecker” =)

Zucchinibällchen, vegan und glutenfrei
 
Zucchinibällchen in Tomatensoße

Zucchinibällchen
  •  1 Dose Kichererbsen, abgespült
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 50 g Haferflocken, fein
  • 1 TL getrockneten Thymian
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 TL Hefeflocken
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 große Zucchini, meine wog 190 g
Tomatensoße
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 6 – 8 getrocknete Tomaten
  • 1 rote Zwiebel, geschält und klein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 EL Tamari, Sojasoße oder etwas Salz
  1. Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  3. Kichererbsen, Haferflocken, Basilikum, Thymian, Hefeflocken, Knoblauchzehen und den Zitronensaft in einen Mixer geben und grob pulsieren.
  4. Die Zucchini fein raspeln und mit den Händen den Saft ausdrücken.
  5. Die Zucchini zu der Kichererbsen – Haferflocken – Masse geben und unterrühren. Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein eingefettetes oder mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  6. Für ca. 25 Minuten backen, zwischendurch 1 – 2 wenden.
  7. Währenddessen die getrocknete Tomaten in einer Tasse für ca. 5 – 10 Minuten einweichen lassen. Anschließend das Wasser abgießen.
  8. Eine Dose Tomaten mit den getrockneten Tomaten in eine hohes Gefäß geben und fein pürieren.
  9. In einer Pfanne oder einem Topf die  Zwiebelstückchen anbraten.
  10. Nun die Tomatensoße gemeinsam mit der zweiten Dose gehackte Tomaten und dem Zitronensaft dazugeben. Für mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
  11. Die fertigen Zucchinibällchen separat zur Soße servieren, oder in die Soße geben, 1 – 2 Minuten mitköcheln lassen und dann servieren.
Natürlich könnt ihr eure Bällchen auch einfach in einer Pfanne anbraten, oder gar nicht erst zu Bällchen formen und als Bratline verwenden. Aber ich bevorzuge sie auf diese Weise. 

Zucchinibällchen, vegan und glutenfrei

Wenn ihr übrigens auch so viele Zucchini habt, probiert doch mal mein Zucchinibrot, oder die mit Kichererbsen gefüllte Zucchini
Ich komme übrigens nun so langsam in Herbststimmung, laaangsam! Ihr auch?
Love, Krisi

Superfood Burger Patties | vegan und glutenfrei

Hallo Zusammen

In unserem Garten wachsen gerade die Kräuter wie verrückt, und ich liebe es. Besonders der Basilikum, Rosmarin und Petersilie wachsen um die Wette. Und da ich nicht alles nur zu Pesto verarbeiten möchte, habe ich in die super gesunden Gewürze einfach in meine Burger Patties geben. Und wer sich jetzt fragt, was daran Superfood ist, in die Patties sind ja schliesslich "nur" Basilikum und Petersilie drin, der wird sich wundern wie viel Power in diesen Kräutern steckt. Petersilie und Basilikum strotzt nämlich gerade so an Vitamin K,  und wenn ihr die Hälfte der Patties esst, habt ihr schon mehr als euren gesamten Tagesbedarf gedeckt. Zudem liefern beide Kräuter eine gute Mengen an Calcium, Eisen, Folsäure und Betacarotin. Und nicht zu vergessen eine Vielzahl an Polyphenole, also eine geballte Ladung Antioxidantionen. Natürlich sollte man dann schon mehr als diese kräuter nur als Garnitur zu essen, dann von einem Blatt kann man sicher keine Wunder erwarten. Deswegen kommen in meine Burger Patties direkt eine grosse Menge beider Kräuter. Und warum ich euch das erzähle?

Mir ist es wichtig, dass wir die Superfoods direkt vor unserer Haustür kennen. Das macht unsere Ernährung so viel einfacher, und besonders Kostengünstiger. Und diese Gewürze sind wirklich Superfoods, auch wenn sie hier Zulande leider nicht so genannt werden, die Ehre kommt anscheinend nur teuren Gewürzen und Pülverchen aus dem Ausland zu. Das finde ich immer sehr schade, denn besonders die vegane Küche wird oft auf diese Superfoods reduziert. Dabei kann man sich auch kostengünstig vegan ernähren, wenn man nicht jeden Trend hinter herrennt. Deswegen gibt es heute im Namen der heimischen Kräuter diese Superfood Burger Patties.

Die Superfood Burger Patties schmecken dank des vielen Basilikum und der Petersilie so unglaublich lecker und würzig, dass es nicht viele andere Gewürze und Zutaten braucht. Das macht das Rezept wirklich sehr einfach zum Nachkochen. 

Superfood Burger Patties (Für 2 Personen)
  • 15 - 20 g Basilikum
  • 15 – 20g Petersilie
  • 200 g Haferflocken, fein
  • 1 EL Mandelmus (optional)
  • 2 EL Tamari oder Sojasoße
  • Ca. 100 - 150ml Wasser
  1. Die Gewürze in ein hohes Gefäß geben und mit 100 ml Wasser aufgießen. Mit einem guten Pürierstab oder einem Mixer pürieren, so dass eine Soße entsteht. Es dürfen noch kleine Stückchen übrig bleiben, es sollte aber nicht zu grob sein. Nun das Mandelmus und Tamari dazugeben und nochmals kurz pürieren.
  2. Die Haferflocken in eine Schüssel geben und die Kräutersoße darüber verteilen. Verrühren bis eine klebrige, feuchte Masse entsteht. Ist eure Masse noch zu trocken und bröslig, gebt etwas mehr Wasser dazu, bis sie die richtige Konsistenz erreicht. Sollte sie zu nass sein, so dass die Burger beim formen nicht zusammenhalten, dann gebt ein paar mehr Haferflocken dazu. Mit den Händen zu Burger Patties formen.
  3. Eine Pfanne erhitzen und nach Wunsch mit, oder ohne Öl von jeder Seite ca. 4 Minuten anbraten.
Wenn ihr kein Tamari oder keine Sojasoße Zuhause habt, könnt ihr auch eine gute Prise Salz verwenden. Ich mag den eigenen Geschmack des Tamari aber sehr gerne, und verwende ihn deswegen lieber als Salz! Auch Mandelmus ist kein Muss, dient aber neben Geschmack auch zusätzlich als Bindemittel und gibt den Burger Patties gesunde Fette, die besonders für das Vitamin K wichtig ist, welches nur fettlöslich ist. 

Nun würde mich interessieren, welche heimischen Lebensmittel für euch Superfoods sind?

Love, Krisi

LiebLinks: Nochmal ein Sommerfest...

Hallo Zusammen

Hach irgendwie ist der Titel so richtig nichts aussagen, und doch sagt er so ziemlich alles aus. Zu einem nichts, weil es so wirklich alles bedeuten könnte, und zum anderen sagt er alles aus was es zu sagen gibt;) Aber um es auf den Punkt zu bringen, ich habe ein paar Rezepte herausgesucht, die nochmals richtig den Sommer feiern. Denn der metrologische Herbstanfang war schon gestern, der richtige folgt in 21 Tage und wie sich dann in der Realität das Wetter entscheidet werden wir sehen. Ich hänge aber noch am Sommer und noch ist er da, in aller Pracht. Also lasst ihn uns mit all seinem Angeboten feiern…

  1. Da im Sommer die Küche ja gerne mal kalt bleibt, passt dieser Pfirsich Salat wunderbar. Die Pfirsiche werden im Rezept gebraten, ich stelle sie mir aber auch köstlich vor, wenn sie zuvor auf dem Grill anstatt in der Pfanne waren. So kann man abends alle weiteren Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben und dann beim Grillen jeweils die Pfirsichhälften ein paar Minuten auf den Grill legen und anschliessend direkt mit dem Salat servieren. Sehr köstlich…
  2. Und auch der zweite Salat schreit gerade zu nach Sommer, nämlich ein Wassermelonen Salat mit Oliventofu und Minze. Wer noch nie Wassermelonen Salat probiert hat, sollte dies schleunigst ändern.
  3. Für mich waren diesen Sommer alle Arten von selbstgemachter Limonade eindeutig ein Highlight. Es geht so einfach, erfrischend, ist schnell gemacht und gesund. Diese Himbeer – Ingwer Limonade feiert nochmals die kleinen süßen Früchtchen, bevor sie es gar nicht mehr gibt…
  4. Nochmal ein Rezept mit Wassermelonen, aber sie ist auch meine liebste Sommerfrucht. Dieses Mal ein Wassermelonen Granita, welches ohne Zucker auskommt. Das finde ich immer toll, und deswegen passt es auch perfekt zu einem Sommerfest. Die Granita benötigt gerade mal drei Zutaten, nämlich Wassermelone, Minzblätter und Limette!
  5. Viel zu kurz gibt es sie, die Feigen. Viel zu kurz. Aber dafür sind sie so besonders. Meistens bin ich so voller Freude ein paar Feigen zu haben, dass ich sie immer direkt frisch esse. Sollte es aber eine doch mal länger bei mir überleben, muss ich unbedingt diese Feigen Ingwer Newtons probieren. Sie sehen so lecker aus und treffen genau mein Geschmack. Ein Teig aus Dinkelmehl, gefüllt mit Feigen und Datteln, köstlich.
  6. Und da kein Sommer ohne Pfirsiche (oder Nektarinen) vollständig ist, gibt es noch einen Pfirisichkuchen. Das Rezept kommt ohne komplizierte Zutaten aus, außer vielleicht dem Birkenzucker welcher einfach durch Rohrohrzucker ersetzt werden kann, und ist schnell zusammen gerührt. Ich liebe diese Sommerkuchen und werde ihn sicher nochmals backen, bevor die Pfirsichsaison endgültig vorbei ist.  
Welches Rezept gefällt euch gut? Welches Rezept würdet ihr für ein letztes Sommerfest mitbringen?

Love, Krisi

Wassermelonen Gazpacho | Herrlich erfischend...

Hallo Zusammen
Ganz im Sinne meines letzten Post, den köstlichen No Bake Kokos – Schoko – Cookies, bleibt auch heute meine Küche kalt. Ich habe ein Wassermelonen - Gazpacho probiert, deren Rezept ich vor einer ganzen Weile in einer Zeitschrift gesehen habe. Ich fand das Rezept so verrückt, dass ich es unbedingt probieren musste. Mittlerweile habe ich es in ähnlicher Form, aber auch schon auf anderen Blogs gesehen. Ich  möchte euch aber heute dennoch meine Version.

Das Gazpacho passt momentan noch wunderbar zu diesem heißen Wetter. Genießt es gut gekühlt, dann schmeckt es am Besten. Wenn ich es eilig habe, schaue ich einfach das ich am Morgen direkt alle Zutaten in den Kühlschrank lege, dann ist das Gazpacho auch schön kühl und muss nicht noch extra nach dem pürieren in den Kühlschrank.

Die Wassermelone gibt eine köstliche Süße ab, was wirklich sehr gut mit den restlichen Zutaten harmoniert. Im klassischen Rezept wird immer Brot verwendet, ich weiß nicht warum, aber irgendwie widerstrebt mir das, ich finde die Vorstellung komisch. Deswegen habe ich das Brot durch Mandelmus ersetzt, das macht das Gazpacho auch cremig, verändert allerdings etwas die Farbe. 

Watermelon Gazpacho

 Wassermelonen – Gazpacho (Für 4 -5  Personen)
  • 1 kg Wassermelone
  • 300 g reife Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 - 3 EL Mandelmus oder 1 Scheibe Weißbrot
  • 2 EL Apfelessig
  • Eine gute Prise Meersalz
  • Optional: 1 TL Cayennepfeffer
  1. Das Fruchtfleisch aus der Wassermelone lösen. Alle Zutaten in grobe Stücke schneiden.
  2. Alles in einen Mixer geben und kräftig mixen, bis keine Stückchen mehr vorhanden sind (Außer ihr wollt es noch etwas stückig haben).
  3. Gekühlt servieren.
Das Gazpacho hält sich gut einen Tag im Kühlschrank. Das Gazpacho ist übrigens auch eine perfekte Vorspeise für einen Grillabend oder eine Sommer – Menü.

Watermelon Gazpacho

Habt ihr schon eine Wassermelonen – Gazpacho probiert? Esst ihr allgemein gerne Gazpacho?

Love, Krisi

No Bake Kokos - Schoko Cookies | Vegan und Glutenfrei

Hallo Zusammen

Wow, was war das für eine fantastische Woche. Blauer Himmel so weit das Auge reicht und richtiges Sommergefühl. An manchen Tagen war es mir mit 35°C aber dann doch auch zu heiß. Auch heute wird das Thermometer wieder über 30°C schreiten. Aber dennoch, ich liebe es. Aber da es so heiß wurde, sank damit meine Lust zu kochen und backen. Eigentlich wollte ich heute nämlich mein Rezept für meinen heißgeliebten Zucchiniauflauf veröffentlichen, aber der passt nun so gar nicht. Denn wer hat schon Lust bei dieser Hitze den Backofen für mindestens 45 Minuten laufen zu lassen? Also ich nicht, ich bin froh wenn meine Wohnung kühl bleibt, und ich bin überzeugt euch geht es genau gleich=)

Deswegen gibt es heute ein ganz besonderes Cookie Rezept. Nämlich ein No-bake Kokos - Schoko Cookie Rezept, denn wie gesagt, kein Backofen bei dieser Hitze! Ich habe die Cookies vor 3 Tage zu bereitet und sie halten sich wunderbar im Kühlschrank. Das Rezept ist schon etwas besonderes und auch die Textur. Sie erinnert an rohen Cookieteig, oder auch Energyballs. Ich finde sogar irgendwie beides gleichzeitig, was an den tollen Zutaten liegt. 

No Bake Kokos - Schoko Cookies, Vegan und Glutenfrei

Der Teig ist unter anderen aus Kokosmehl, welches roh gegessen werden kann, da es einfach nur entöltes Kokosfleisch ist. Es entsteht, wenn frisches Kokosnussfleisch getrocknet, anschließend entölt und dann zu feinen Mehl gemahlen wird. Ich war nämlich zuerst etwas irritiert das Kokosmehl roh essbar ist, ich glaube einfach wegen dem –mehl hinter dem Kokos. Da Kokosmehl stark quillt und sehr Ballaststoffreich ist, benötigt ihr nicht viel in dem Rezept, also wundert euch nicht. Zum Süßen haben ich Datteln verwendet. Für den Geschmack habe ich zusätzlich Apfelmark dazuzugeben, welcher gleichzeitig auch noch etwas süßt und bindet. 

Aber jetzt werde ich ohne weitere Worte, direkt zum Rezept springen, dass ist ja auch das was euch am meisten interessiert;)

No Bake Kokos - Schoko Cookies, Vegan und Glutenfrei

No Bake Kokos Schoko Cookies
vegan und Glutenfrei und ohne Industriezucker
  • 100 g Apfelmark oder 1 kleine Banane
  • 100 g Datteln
  • 60 Kokosnussmus*
  • 35 g Kokosmehl*
  • 1  2 EL (rohes) Kakaopulver
  • Ggf. 1 – 2 TL Wasser
    (* Die Produkte wurden mir freundlicherweise von Tropicai kostenlos zur Verfügung gestellt)
  1. Falls eure Datteln nicht weich sind, weicht sie zuerst in Wasser ein, dieser Schritt ist wichtig. Die Datteln in einer kleinen Schüssel komplett mit Wasser bedecken und mindestens 15 Minuten einweichen lassen. Anschließend das Wasser abgießen.
  2. Das Kokosnussmus in einen Topf geben und unter kleinen Flamme erhitzen bis das Mus weich wird. Dabei immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennt! Sobald das Mus weich ist, den Herd ausstellen.
  3. Die Datteln gemeinsam mit dem Apfelmark (oder der Banane) und Kokosnussmus in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab zu feinen Mus pürieren.
  4. In einer Schüssel das Kokosmehl mit dem dem Kakaopulver vermischen.
  5. Das pürierte Mus dazugeben und mit einer Gabel alles gut verrühren. Sollte der Teig nun noch zu bröselig sein, gebt Löffelweise etwas Wasser dazu.
  6. Den Teig mit den Händen zu Kugeln rollen und dann etwas platt drücken, so dass Cookies entstehen.
  7. Auf einen Teller legen und den Backofen auf…Ach nein, dass brauchen wir für dieses Rezept nicht. Die Cookies direkt in den Kühlschrank geben und auskühlen lassen.
Anstelle der Datteln, könnt ihr auch Kokosblüten- oder Ahornsirup verwenden. Wenn ihr kein rohes Kakaopulver habt, verwendet einfach ein entöltes oder eine Kakaopulver eurer Wahl. Apfelmark kann natürlich durch Apfelmus ersetzt werden, Letzteres ist dann allerdings nicht mehr Zuckerfrei. Das ist nämlich der Unterschied von Apfelmark und Apfelmus. Apfelmark ist Zuckerfrei und Apfelmus immer gesüßt! Wenn ihr Apfelmus verwendet, würde ich weniger Datteln/Sirup dazugeben und dafür etwas mehr Wasser als Flüssigkeitsausgleich. 

No Bake Kokos - Schoko Cookies, Vegan und Glutenfrei

Bleibt bei euch die Küche momentan auch kalt oder stört euch das Kochen und Backen in der Hitze nicht? Was haltet ihr von den Cookies?

Love, Krisi